Fortbildungsveranstaltung

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
in diesem Jahr widmen wir uns einem, in den letzten Jahren aufgrund der Stärkung der individuellen Rechte zur Selbstbestimmung, immer bedeutsamer gewordenen Thema: dem Umgang mit der ethischen Frage nach Therapiefortführung oder -verzicht. In unserem beruflichen Bereich treffen formulierte oder unformulierte Wünsche von Betroffenen und Angehörigen auf die therapeutischen Möglichkeiten der modernen Medizin mit ihren medizinischen Fachkräften und deren eigenen Erfahrungen und Vorstellungen aufeinander. Kämpfen oder Sterbenlassen
scheint nicht selten die Frage. Wir haben mit unserem Referenten, Herrn Prof. Dr. Erbguth einen ausgewiesenen Experten im Bereich der Medizinethik gewinnen können.
Er beschäftigt sich seit Jahren mit vielfältigen medizinethischen Fragen und ist Herausgeber des 2016 erschienenen Buches „Angewandte Ethik in der Neuromedizin“.
Er wird gemeinsam mit uns verschiedene Aspekte beleuchten, den Umgang mit unseren Ambivalenzen, ethisch-juristische Aspekte und auf Besonderheiten bei spezifischen Krankheitsbildern wie z. B. dem Schlaganfall und chronischen Bewusstseinsstörungen eingehen.

Wir freuen uns, Sie am 03.04.2019 zu einem anregenden Nachmittag begrüßen zu dürfen.

Im Namen des Ethikkomitees
Prof Dr. med. S. Schreiber
Leiter des Ethikkomitees
Ärztlicher Leiter der Neurologischen Klinik des Asklepios
Fachklinikums Brandenburg

Veröffentlicht am: