Grabsteine haben die Form von Grenzsteinen

Über 20 Bestattungen hatten wir im Pfarrbereich Brück. Viele Menschen aus unserer Mitte tragen Leid und Trauer manche Träne haben sie allein geweint. Sie sollen aber nicht allein sein!

Die Gemeinden begleiten deshalb die Angehörigen auf ihrem Trauerweg. Eine Trauerstation ist dabei das Gedenken an die Verstorbenen um den Ewigkeitssonntag, hier in der Gegend auch Totensonntag genannt. Im Gottesdienst wird dabei für jeden, der in die Ewigkeit vorangegangen ist, eine Kerze entzündet.

Der Grabstein in Form eines Grenzsteines bringt die Ewigkeitshoffnung zum Ausdruck. Sterben heißt, über die Grenze des irdischen Lebens in die zeitlose Zeit oder das ewige Leben zu gehen.
Dabei wird spürbar: Der christliche Glaube ist kein Weg zur Vermeidung des Leidens! Aber er ist ein Weg, getröstet und getragen zu werden. Jesus sagt das sehr deutlich in der berühmten Bergpredigt: Selig seit ihr, die jetzt Trauer tragt! Ihr werdet getröstet werden!

Die Worte Jesu in den Seligpreisungen sollen in der Gedenk- und Trauerzeit meditiert und durchgekaut werden.

Am Sonntag, den 3. 11. um 9:00 Uhr wird der Verstorbenen im Gottesdienst in Neuendorf bei Brück und am 10.11. um 9:00 Uhr wird in Gömnigk  gedacht.
Am Volkstrauertag, den 17.11. um 9:00 Uhr wird in Trebitz und um 10.30 Uhr in Brück Lambertuskirche an die vor uns Gegangenen erinnert.
Am Ewigkeitssonntag, 24.11. um 10:30 Uhr wird in Brück-Rottstock das Gedenken für die im vergangenen Kirchenjahr Entschlafenen sein.

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