Katharina Burges gibt Gospel-Konzert

Freitag, 23. August | 19:30 Uhr | in der Brandenburger St. Katharinenkirche

Es verspricht ein besonderes Konzert zu werden, wenn am 23. August 2019 um 19.30 Uhr in der Brandenburger St. Katharinenkirche Gospels und Spirituals erklingen, vorgetragen von einer einzigartigen Künstlerin. In ihrem Programm „Weiße Mahalia – schwarze Songs“ greift Katharina Burges, inspiriert vom Repertoire der amerikanischen Jazz- und Gospelsängerin Mahalia Jackson, vor allem auf eher unbekannte Stücke zurück.

„Es sind alte Sklavenlieder, die gesungen werden und in denen traditionell natürlich der Herr gelobpreiset wird, aber ich sehe auch immer einen Bezug zu ganz weltlichen Geschichten“, äußert die Künstlerin dazu und gibt damit gleich den geschichtlichen Exkurs zu den Ursprüngen jener Musik, in der sich die ausdrucksstarken Stimmen unterdrückter sozialer und rassischer Schichten finden, deren Strukturen - auch in der heutigen Zeit noch - nur sehr langsam aufzubrechen scheinen. „Diese Lieder besitzen eine unglaubliche Kraft, kommen aus einer Ur-Seele und beschreiben Leid, Schmerz und Hoffnung gleichermaßen.“

Es sind Stücke, die trotz des Leides mit Freude vorgetragen werden und deren Faszination sich Katharina Burges schon als 14jährige nicht entziehen konnte, als sie erstmalig in Süddeutschland vom Zauber eines amerikanischen Gospelchores ergriffen war, den sie nun, an Mahalia Jackson orientiert („Ich wurde einst als ‚weiße Mahalia‘ bezeichnet, so entstand die Idee und der Name dieses Programms.“), in die Katharinenkirche tragen möchte. Wer die Sängerin und Pianistin aus ihren Aufführungen kennt, weiß, dass sie auch solistisch stimmgewaltig agiert und ihr Publikum berührt. „Für mich muss Musik emotional und packend sein.“

Das beweist sie seit jeher in all den Programmen, die ihr am Herzen liegen. Dabei ist der Gospel nur ein Teil der nicht nur gesanglichen Vielseitigkeit der Künstlerin. Die gefragte Sängerin, Pianistin, Komponistin, Produzentin und Gesanglehrerin, die ihr Studium in Dresden an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ mit den Schwerpunkten Klassischer Gesang/ Klavier/ Jazzmusik absolvierte und seit 2004 freischaffend tätig ist, schrieb in der Vergangenheit die Musik zu Theaterstücken, war Gastsängerin bei Bands wie „Letzte Instanz“, veröffentlichte eigene Alben und ist mit verschiedensten Musikern im Bereich Kleinkunst / Variete´ zu erleben. Mit ihrem Projekt „Burges | Gränzer | Schade“ (mit Texten des Autors Torsten Gränzer und der Klangvielfalt des Perkussionisten Göran Schade) ist sie jüngst mit dem von ihr komponierten Album „Jenseits schillernder Welten“ für den renommierten „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert worden.

Katharina Burges ist am 23. August 2019 um 19.30 Uhr mit ihrem Programm „Weiße Mahalia – schwarze Songs“ in der St. Katharinenkirche zugegen - 60 Minuten lang, die es in sich haben dürften…

Eintritt: 6 €, erm. 5 €

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