Diakonie

Diakonie ist Kirche und Kirche ist Diakonie. Beides spricht die gleiche Sprache. Im Evangelium hören wir von der Liebe Gottes zu uns Menschen, wir erfahren sie in Gebet und Gottesdienst. Daraus erwächst die Liebe zu anderen Menschen, denen wir aufhelfen, wenn sie Hilfe brauchen. Diakonie beginnt deshalb da, wo in den Kirchengemeinden Kranke besucht werden, Traurigen zugehört wird und Weinende Trost finden. Oftmals sind es ganz kleine Dinge, die die Botschaft von Gott in eine Tat verwandeln.

Daneben gibt es aber auch die professionalisierte Diakonie. Sie entstand, als das Industriezeitalter soziale Probleme hervorbrachte, die nicht mehr durch Ehrenamtliche zu lösen waren, als ganze Bevölkerungsteile zu verelenden drohten. Damals stemmten sich viele Menschen gegen eine Entwicklung, die den Menschen nur noch als so wertvoll ansieht, wie er arbeitet. Mit Namen wie Johann Hinrich Wichern, Friedrich von Bodelschwingh, August Hermann Francke und Johann Friedrich Oberlin verbindet sich eine Entwicklung die ihren bisherigen Höhepunkt in den Diakonischen Werken findet, die überall in Deutschland unter dem Dach der Diakonie verbunden sind. Hier wird der Grundgedanke der Diakonie gepflegt und weitergeführt. Auch in unserem Kirchenkreis begegnen sie dieser gut organisierten Form der Diakonie. Auf den nachfolgendem Link finden sie alle Informationen zu diesen.

Das Diakonische Werk im Landkreis Potsdam Mittelmark e.V.
www.dw-potsdammittelmark.de 

Vom Abi über den Freiwilligendienst zum Traumberuf

  • Foto: Jan Heinze am Spielplatz der Evangelischen Ursula-Wölfel-Grundschule Teltow

Jan Heinze aus Stahnsdorf findet beim FSJ seine Berufung

Das Abi in der Tasche – aber wie geht es jetzt weiter? Eine Frage, vor der Jahr für Jahr viele junge Menschen stehen. Auch Jan Heinze aus Stahnsdorf wusste zunächst nicht recht, was er mit seiner neuen Freiheit anfangen sollte. Studieren? Eine Ausbildung? Vielleicht sogar zur Bundeswehr? Es war schließlich eine Freundin der Familie, die das Thema Freiwilligendienst ins Spiel brachte. So könnte Jan seine Zeit mit einer sinnvollen Tätigkeit verbringen, erste Erfahrungen im Arbeitsleben sammeln und zugleich Orientierung für sein weiteres Leben suchen. Jan Heinze gefiel der Vorschlag. Im September 2017 begann er ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) an der Evangelischen Ursula-Wölfel-Grundschule Teltow. Dort unterstützt er das Lehrpersonal beim Unterricht und leitet nachmittags selbstständig eine AG.

„Ich habe schnell gemerkt, dass mir die Arbeit mit den Kindern große Freude macht“, erinnert sich der 20-Jährige. „Und es hat auch nicht lange gedauert, bis mir klar wurde: Genau das will ich auch beruflich machen.“

Gesagt, getan: Jan Heinze meldete sich an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Teltow, die wie die Grundschule zum Unternehmensverbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin gehört, für die berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher an. „Berufliche Orientierung und Ausbildungsplatz aus einer Hand, das ist schon eine tolle Sache“, sagt er. „Außerdem erspart es einem viel Unsicherheit und Herumgesuche.“

Ab Ende August wird Jan Heinze der Grundschule nun nicht mehr als Freiwilliger, sondern als Auszubildender zur Verfügung stehen.

Entsprechend wird in der Grundschule dann eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für Jan gesucht – aber auch in vielen anderen Einrichtungen des Diakonissenhauses in Berlin und Brandenburg können ein FSJ oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) absolviert werden. Ab dem 1. September 2018 stehen wieder freie Plätze in Schulen und Kitas, Altenpflegeeinrichtungen, Hospizen, Krankenhäusern sowie Wohn- und Werkstätten für Menschen mit Behinderung zur Verfügung.

Interessierte setzen sich bitte in Verbindung mit Birgit Mathissen, Referentin Freiwilligendienste, Tel.: 03328 433-518, E-Mail: birgit.mathissen@diakonissenhaus.de

Weitere Informationen rund um das FSJ und den BFD am Diakonissenhaus gibt es im Internet unter www.diakonissenhaus.de/freiwilligendienste.

Kurze Wege zu fachärztlicher Versorgung in Lehnin

- das Gesundheitszentrum am Kloster

In dem renovierten Gebäude, in dem bis 2001 das Lehniner Krankenhaus untergebracht war, haben die Gemeinschaftspraxis von Dr. med. Bettina und Achim Wagner (Allgemeinmedizin, Palliativmedizin, Sportmedizin, Ernährungsmedizin), die Augenarztpraxis von Dr. med. Evi Engelhardt und Dr. med. Bettina Holze sowie die internistische Hausarztpraxis von Dipl.-Med. Renate Reisner neue Räumlichkeiten gefunden.

Das Diakonissenhaus entwickelt mit dem Gesundheitszentrum seinen Gesundheitsstandort auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters weiter und schafft damit für Patientinnen und Patienten in Lehnin kurze Wege zu ambulanter fachärztlicher Versorgung. Bei Bedarf können weitere Räume für Praxen oder gesundheitsnahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Ergo- und Physiotherapie zur Verfügung gestellt werden.

Träger der Einrichtung ist das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin ⋅ Klosterkirchplatz 10 ⋅ 14797 Kloster Lehnin