Freundeskreis Orgelprojekt

Unbekannter spendet erheblichen Betrag

für das Orgelprojekt

In der vergangenen Woche erhielt die St. Katharinengemeinde eine anonyme Spende in Höhe von 2000 €. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Spenderin oder dem Spender für diesen hohen Betrag. Wir werden ihn für unser großes Orgelbauvorhaben verwenden.

Kantor Fred Litwinski für die St. Katharinenkirchengemeinde in Brandenburg an der Havel

Altes bewahren, Neues schaffen - Helfen sie mit!

Ein großes Plus für Brandenburg

Die Orgelanlage in der St. Katharinenkirche muss dringend saniert werden. Das musikalische Klangerlebnis soll durch eine Erweiterungsorgel und einen neuen, fahrbaren Spieltisch, von dem alle drei Orgeln einzeln oder gemeinsam anspielbar sind, einzigartig verbessert werden. So gewinnt nicht nur das Einzeldenkmal, sondern ganz Brandenburg an Attraktivität. Rund 625.000 € fehlen der Kirchengemeinde für dieses außergewöhnliche Vorhaben. Neben Eigenmitteln und Fördergeldern ist die St. Katharinenkirchengemeinde deshalb auf Ihre Unterstützung angewiesen. Wir bitten Sie herzlich um eine Spende!

Einer der größten Orgelbauer seiner Zeit schuf die Orgel

Die 1401 geweihte St. Katharinenkirche ist eine der größten und bedeutendsten gotischen Backsteinkirchen Norddeutschlands. Der Orgel Zukünftiger Standort des Auxiliars – es entsteht kaum sichtbar auf der hinteren Chorempore und wird die historische Ansicht nicht stören. Blick durch das Mittelschiff zur Hauptorgelbauer Joachim Wagner errichtete 1726 ihre prächtige Orgel. Das barocke Gehäuse zählt zu den schönsten in ganz Deutschland. Seit der klanglichen Umgestaltung vor rund achtzig Jahren gehört die Orgel zu den besonders seltenen Zwischenkriegsorgeln. Instrumente dieser Größe gibt es nur noch sehr wenige im Originalzustand. Um den einmaligen klanglichen Charakter zu bewahren, steht das Instrument wie die Kirche unter Denkmalschutz. Stilgetreu ein breiteres Repertoire darbieten Die Sanierung bietet die Gelegenheit, sinfonische Klangvielfalt und damit Zugang zu einem wesentlich breiteren Repertoire zu gewinnen. Denn aktuell besitzt die 2005 um eine Chororgel erweiterte Orgelanlage stilistisch kein eindeutiges Klangbild. Durch die Sanierung und sinfonische Erweiterung können auch romantische sowie moderne angelsächsische und französische Orgelliteratur stilgerecht aufgeführt werden. Zudem entstehen ganz neue und vielfältige Möglichkeiten des Zusammenspiels, etwa mit Orchestern oder mit mehreren Organisten. Die sinfonische Orgelanlage wird nahezu einzigartig in der deutschen Orgellandschaft sein:

Sie verleiht dem Standort Brandenburg musikalisch wie auch für die Ausbildung von Kirchenmusikern eine Sonderstellung. Auch das Zusammenspiel der beiden Orgeln mit der neuen Orgelerweiterung, dem Auxiliar, ist eine bahnbrechende, den Denkmalcharakter wahrende Innovation – es ist in dieser Form bisher weder in den ostdeutschen Bundesländern noch in der Hauptstadt Berlin möglich. Mehr musikalische Vielfalt, Raumklang und Volumen Durch die neuen Spieltische könnten so erstmals von der Sängerempore aus der Chor oder ein kleines Orchester begleitet werden. Der fahrbare Spieltisch kann überall in der Kirche positioniert werden. So sieht das Publikum den Organisten. Das Live-Erlebnis wird beträchtlich gesteigert. Auch große Sinfonieorchester können mit der Orgel konzertieren. Die Hauptorgel wird durch ein zusätzliches Orgelwerk ergänzt: Das sogenannte Auxiliar wird, von unten nahezu unsichtbar, auf der Empore unter dem barocken Orgelgehäuse untergebracht. Es wird typisch romantische Klangfarben erhalten, die den bestehenden Instrumenten bisher fehlen. Durch die zusätzlichen 25 Register gewinnt die Orgel ein sinfonisches Klangbild.

Sehr beeindruckend wird die differenzierte Klangregulierung durch das neue Schwellwerk sein: So lassen sich Klänge vom zarten Piano bis zum raumfüllenden Fortissimo erzeugen.

Altes bewahren, Neues schaffen - Wir bitten Sie herzlich um eine Spende! 

Bank:KKV Potsdam-Brandenburg
IBAN:DE56520604100103909859
BIC:GENODEF1EK1
Verwendungszweck:3050-0210/02

Orgelprojekt St. Katharinen BRB

Fotos: Astrid Ackermann, Ludwig Güttler, Thomas Köhler – Photothek, Heike Schulze

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