Ehrung mit Paul-Gerhardt-Medaille

Die Preisträgerinnen der Paul-Gerhardt-Medaille 2015. Ausgezeichnet für ihr ehrenamtliches Engagement wurden Dorothea Röger, Ruth Koschel und Marita Leßny (auf dem Foto von re.) daneben Präses Sigrun Neuwerth und Propst Christian Stäblein. Foto: EKBO.Im Rahmen des Eröffnungsgottesdienstes der Landessynode am 11. November 2015 hat die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) mit der Paul-Gerhardt-Medaille Menschen geehrt, die sich durch außergewöhnliches kirchliches Engagement auszeichnen. Sie unterstreicht damit die Bedeutung des ehrenamtlichen Dienstes von Christen in den Gemeinden und Einrichtungen der Kirche. In diesem Jahr wird mit der Paul-Gerhardt-Medaille besonders das Engagement für Geflüchtete geehrt. „Gerade der Einsatz vieler Ehrenamtlicher in Gemeinden und Einrichtungen der Kirche hat maßgeblich dazu beigetragen, dass eine Kultur des „Willkommens“ entstanden ist, wenn auch unter schwierigen Bedingungen“, heißt es in  der Begründung. Zugleich gründet die Arbeit der Kirche mit Flüchtlingen bereits auf einer langen und bewährten Tradition. Die Auszeichnung soll ermutigen, sich weiter für Flüchtlinge in Kirche und Gesellschaft zu engagieren. Die drei Personen - aus unserem Kirchenkreis Ruth Koschel (41), Bad Belzig - die die Paul-Gerhardt-Medaille erhalten haben, wurden stellvertretend für die vielen ehrenamtlich tätigen Menschen, die sich für Geflüchtete einsetzen, geehrt. Sie ist Mitglied der Kirchengemeinde St. Marien Hoher Fläming. Seit vielen Jahren erteilt sie Neuankömmlingen im benachbarten Flüchtlingsheim Deutschkurse. Sie hat einzelne Personen und Familien auch über längere Zeit begleitet. Durch die Initiative von Ruth Koschel finden in ihrer Kirchengemeinde Abende der Begegnung statt und Asylbewerberinnnen und Asylbewerber werden in den Gottesdiensten begrüßt. Die Arbeit mit Flüchtlingen wird durch ihre Impulse als Teil der Aufgaben der Kirchengemeinde verstanden.