Taufgottesdienst im Kloster Lehnin

Dreizehn iranische Geflüchtete und einer aus Afghanistan wurden in einem Gottesdienst in der Klosterkirche Lehnin getauft. Dieser wurde gemeinsam von Superintendent Wisch und Pfarrer Gestrich gehalten. In seiner Predigt schlug Sup. Wisch einen Bogen zwischen dem wasserreichen Land Brandenburg und der Bedeutung von Wasser in den Herkunftsregionen der Täuflinge hin zur Bedeutung des Wassers in der Taufe, das „den alten Adam ersäuft“ und neues Leben im Glauben erwirkt. Der Taufakt selbst war sowohl für die Taufenden als auch für die Täuflinge aber auch für die Gemeinde sehr bewegend. Hier wurden Menschen getauft, die um des Glaubens willen verfolgt werden und hier auf eine neue Zukunft hoffen. Persische Texte und Lieder erklangen und gaben dem Gottesdienst eine besondere Atmosphäre.

Ein bisschen war von dieser Zukunft beim anschließenden Tauffest zu spüren. Fröhliche Menschen trafen sich zum Gespräch, zum Teil mit Händen und Füßen und zum gemeinsamen Mittagessen. Eine bunte Gemeinschaft unter einer sommerlichen Sonne und in einem einenden Geist! (Almuth Wisch, Foto: Silvio Hermann-Elsemüller)