Brandenburg Domkirchengemeinde

Kirchengemeinden: Brandenburg Dom, Klein Kreutz, Saaringen

Ökumenische FriedensDekade

  • Die Band "Patchwork" musiziert bei der Eröffnung der Friedensdekade am 11.11. um 10.30 Uhr im Dom.
  • Der bekannte Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel tritt im Rahmen der Friedensdekade am 13. November in der St. Nikolaikirche auf. (Foto: Malenki, Wikipedia, CC BY-SA 3.0)

11. November bis 21. November 2018

Krieg 3.0 warnt vor der Eskalation von Konflikten: Durch digitale Technik und Waffenmodernisierung sinkt die Schwelle zur Kriegsführung weiter. Die FriedensDekade drängt auf Abrüstung und umfassende zivile Friedenslösungen.
Mit folgenden Veranstaltungen stellen wir uns diesen Fragen und Problemen:

 

Sonntag 11.11.1810.30 UhrKrieg 3.0 Ökumenischer Gottesdienst zur Eröffnung der Friedensdekade mit
„Patchwork“ und Pf. Jens Meiburg und Team im Brandenburger Dom
Dienstag 13.11.1819.00 UhrKrieg 3.0. Wenzel Solo-Concert Eintritt 10 € in der St. Nikolaikirche
Donnerstag 15.11.1818.00 UhrKrieg 3.0. der Kulturen „Raving Iran“ Filmabend und Nachgespräch Cafe Contact «Raving Iran» – vom Traum, frei zu sein und Musik zu machen – und zwar die, die man will. Das ist für uns selbstverständlich. Nicht aber im Iran. Da gilt es, sich den harschen Vorschrift en der Regierung zu unterwerfen. Der Dokumentarfilm «Raving Iran» begleitet zwei DJs bei ihrem vergeblichen Kampf gegen das Regime.
Freitag 16.11.1819.00 Uhr„Merry Christmas“ Krieg und Menschlichkeit - ein Filmabend mit Nachgespräch - im Kino des Fontaneclub
Sonntag 18.11.1816.00 UhrTexte und Orgelmusik zur Friedensdekade mit Uwe Gau und KMD Fred Litwinski in der Auferstehungskirche
Montag 19.11.1818.00 Uhr„Die Welt in Syrien – Wärme bei uns zu Haus?“ Was haben meine warme Heizung, machtverliebte Regierungen, deutscher Waffenhandel und der „internationale Informationskrieg“ miteinander zu tun? Info- und Diskussionsabend Gemeindesaal St. Katharinen
Mittwoch 21.11.1819.00 UhrKrieg 3.0 Ökumenischer Bußtags-Gottesdienst zum Abschluss der Friedensdekade mit Pfn. Susanne Graap & Team und der Kantorei unter Leitung von KMD Fred Litwinski in der St. Gotthardtkirche

 

 

Das Domstift Brandenburg zwischen 1810 und 1948

Vortragsreihe 2018

Das Domstift Brandenburg im Dritten Reich
Dr. Sigurd Rink

Donnerstag, 13. September 2018 | 18:30 Uhr

„Szenen eines Drahtseilaktes zwischen Himmel und Hölle" verspricht der Vortrag des evangelischen Militärbischofs Sigurd Rink am 13. September 2018 im Domstift Brandenburg. Rink will die Geschichte des Domstifts in der Zeit des Nationalsozialismus beleuchten. Aus seiner eigenen Erfahrung als kirchlich Verantwortlicher an der Schnittstelle von Kirche und Staat, fragt Rink nach dem Einfluss staatlicher Stellen und des nationalsozialistischen Zeitgeistes auf die Geschehnisse am Brandenburger Dom.

Die geistige "Wiege der Mark" sei durch fehlende Abgrenzung wie bereitwillige Anpassung auf gefährliche Weise in den Strudel braunen Ungeistes hineingeraten. Die Beschäftigung mit dieser Geschichte diene nicht allein historischem "Bescheidwissen", sondern halte den Heutigen eine Art "Beichtspiegel" vor: Wo versäumt es Kirche heute, ihre Eigenständigkeit zu behaupten und im Interesse der Menschen zu nutzen?

Dr. Sigurd Rink, geboren 1960 in Frankfurt (Main), ist seit 2014 erster hauptamtlicher Militärbischof der EKD mit Dienstsitz Berlin. Zuvor war er u. a. Propst in Wiesbaden und Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau.

Veranstaltungsort ist das Sommerrefektorium des Domstifts Brandenburg, Burghof 8, 14776 Brandenburg an der Havel.

maria und die dritte dimension

Der in feinster gotischer Bildschnitztechnik gefertigte Marienaltar auf dem Hohen Chor wird in diesem Jahr 500 Jahre alt. Das Dommuseum nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, um nach denunterschiedlichen Darstellungen der Maria – mal ist sie eine unnahbare Himmelskönigin, mal trauernde Mutter – zu fragen. Sie nimmt außerdem die Dimension der gesellschaftlichen Umbrüche und die damit einhergehende neue Raumauffassung um 1500 in den Fokus, die eine ganz andere Inszenierung der Figuren im Raum zur Folge hatte. So zeigt der Raum „Mensch und Räumlichkeit“ unterschiedliche Beispiele für architektonische Darstellungen, die perspektivisch nicht korrekt wiedergegeben sind, sodass die Figuren in diesen Bildräumen keinen Halt zu finden scheinen. Zur Veranschaulichung lädt das Museum die Besucherinnen und Besucher ein, an einem zentralen „Versuchsaufbau“ - wie er in einem Holzschnitt von Dürer zu sehen ist - selbst eine räumliche Darstellung von Objekten auszuführen.

Die Ausstellung eröffnet mithin neue Sichtweisen auf dieses bedeutende Kunstwerk. Der Raum „Stoff ein Gold und Öl“ ist der Inszenierung luxuriöser Stoffe gewidmet und der Raum „Holzschnitzer und Stahlträger“ zeigt Stationen der jüngeren Geschichte des Altars: In Erwartung alliierter Luftangriffe und auf Erlass des Reichsministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, hat man das Retabel wie auch andere Kunstgüter mit aufwendigen Umbauten aus Holz, Stein und Stahl geschützt. Die Bomben konnten den Altären nichts anhaben, dafür aber Schimmelpilze, wie man nach dem Krieg feststellen musste.Ein umfangreiches Programm aus Konzerten, Sonderführungen, Kinderveranstaltungen und einer eigenen Predigtreihe begleitet diese Jubiläumsausstellung.

Neben zahlreichen Gästen, die sich zur Eröffnung am 3. Mai angemeldet haben, dürfen wir Bischof Dr. Markus Dröge, die Ministerin des Landes Brandenburg für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Frau Dr. Martina Münch, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg an der Havel, Herrn Steffen Scheller, bei uns begrüßen. Die Vernissage beginnt um 19 Uhr auf dem Hohen Chor mit den Grußworten des Bischofs und der Ministerin. Im Anschluss führt uns Museumsleiter Dr. Rüdiger von Schnurbein durch die Sonderausstellung.

Die Ausstellung ist vom 4. Mai bis einschließlich 31. Oktober zu sehen:

Montag bis Samstag von 10:00 bis 17:00 Uhr ⋅ Sonntag von 12:00 bis 17:00 Uhr ⋅ Der Eintritt ist kostenlos, wir freuen uns über eine Spende.

Vortragsreihe 2018

Das Domstift Brandenburg zwischen 1810 und 1948

Alle Termine der Vortragsreihe 2018 und können hier als PDF Datei heruntergeladen werden.

Über das Domstift Brandenburg:

Das Domstift Brandenburg ist die älteste Institution des Landes mit einer über 800 Jahre langen Tradition. Zu seinen Aufgaben gehören die Erhaltung und zeitgemäße Nutzung des umfangreichen historischen Gebäudeensembles aus Dom, Klausur, Kurien und Nebengebäuden. Mit seinen Konzertreihen, seinem Museum, den Gottesdiensten und den beiden Evangelischen Schulen zieht der Dom zu Brandenburg jährlich über 60.000 Besucher an. Im Jahr 2015 feierte das Domstift das 850-jährige Jubiläum der Grundsteinlegung des Doms.

Gottesdienste

Im Dom in der Regel sonntags um 10.30 Uhr.

Die Gottesdienste für Klein Kreutz und alle aktuellen Gottesdiensttermine erfahren Sie unter: www.dom-brandenburg.de/gemeinde bzw. im Gemeindebrief (rechte Spalte)

 

 

 

Veranstaltungen

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