Lektoren

Beschlussvorlagen

zur Teilnahme / zum Abschluss eines erweiterten Lektorenkurses für Ehrenamtliche

Nach §5, Abschnitt 2 und 3, des Kirchengesetztes über den Dienst der Prädikantinnen und Prädikanten sowie der Lektorinnen und Lektoren vom 28. Oktober 2017 (Kirchliches Amtsblatt Nr. 11/2017), ist sowohl vor Beginn der Ausbildung als auch nach dessen Ende ein Votum des jeweiligen Gemeindekirchenrates vonnöten.

Die zuständigen Mitarbeiterinnen in der LektorenArbeit des EKMB sowie der Superintendent empfehlen den GKR´s folgenden Wortlaut:

  • Vor der Ausbildung:

„Der Gemeindekirchenrat der [Name der Kirchengemeinde] begrüßt die Bereitschaft von [Vorname Name] an der Ausbildung zum erweiterten Lektorendienst des EKMB / des AKD1 teilzunehmen. Wir halten [Vorname Name] für geeignet und unterstützen sie / ihn im Rahmen unserer Möglichkeiten während der Ausbildung.“

Den Beschluss bitte an die Suptur zur Kenntnisnahme senden, mit der Bitte, diese an die zuständigen MitarbeiterInnen weiterzuleiten.

  • Nach Abschluss der Ausbildung:

„Der Gemeindekirchenrat der [Name der Kirchengemeinde] empfiehlt [Vorname Name] für den erweiterten Lektorendienst in unserer Kirchengemeinde / in den nachfolgend aufgezählten Kirchengemeinden / in der Region / im Kirchenkreis2 zu beauftragen.“

Den Beschluss bitte an die Suptur zur Kenntnisnahme senden, mit der Bitte, diese an die zuständigen MitarbeiterInnen weiterzuleiten. Nach der Empfehlung des GKR beschließt der KKR die Beauftragung des Lektors / der Lektorin

Nach dem geltenden Gesetz werden Lektorinnen und Lektoren „in einem Gottesdienst nach geltender Agende eingeführt“ (§5, Abschnitt 3, Satz 2). Wir empfehlen eine Einführung in der Heimatgemeinde durch den dortigen Pfarrstelleninhaber / die dortige Pfarrstelleninhaberin. Auf Wunsch und nach Absprache kann die Einführung auch gemeinsam mit anderen Lektorinnen erfolgen sowie unter Mitarbeite des Superintendenten oder/und der zuständigen MitarbeiterInnen für die Lektorenarbeit im Kirchenkreis.

Evangelischer Kirchenkreis Mittelmark Brandenburg

Felicitas Haupt, Pfarrerin (zuständig für die Lektorenausbildung)

Pfarrerin Juliane Rumpel (zuständig für die Konventsarbeit der Lektoren)

Superintendent Sigfried-Thomas Wisch

 

1 Nicht zutreffendes bitte streichen. Die Kurse zum erweiterten Lektorendienst werden sowohl auf kreiskirchlicher als auch auf Landeskirchlicher Ebene (AKD) angeboten.

2 Die Entscheidung für die Einsatzorte sollte im Einvernehmen mit dem Lektor/der Lektorin getroffen werden. Die endgültige Beauftragung erfolgt nach Kirchengesetz durch den Kreiskirchenrat. Wir empfehlen eine kirchenkreisweite Beauftragung. Das erleichtert die Arbeit unserer Lektorinnen und Lektoren und autorisiert ggf. ihren Einsatz an Stellen wo akut Bedarf auftritt.

Lektorenausbildung 2018 / 2018

Ein Ausbildung zum Lektor / zur Lektorin ist für Sie genau das Richtige, wenn Sie…

  • Mut und Kompetenz gewinnen wollen, gottesdienstliches Leben mitzugestalten.
  • gern Andachten & Gottesdienste feiern.
  • wenn Sie sich gern ehrenamtlich in Ihrer Kirchengemeinde engagieren möchten.

Oder aber, wenn Sie ganz einfach…

Freude daran haben ihre Sprach-, Stimm- und Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern.

Inhalt & Methoden

Die Ausbildung zur Lektorin / zum Lektor beinhaltet viele Themen rund um das gottesdienstliche Handeln.

Angefangen vom Raum (in dem wir handeln) über die Bewegung im Raum bis zur Predigt und zum Abendmahl.

Viel Interessantes aus Kirchengeschichte, Theologie, Liturgie und unseren praktischen Erfahrungen werden wir miteinander besprechen.

Arbeitsmaterialien werden Sie bekommen und wir werden miteinander praktische Übungen machen.

Denn in der Ausbildung geht es neben dem „Wie“ auch immer wieder um das „Warum“ der Handlungen im Gottesdienst.

Im Wechsel mit den Themen steht die Körperpräsenz. Dazu erfahren Sie eine Stimm- und Sprachausbildung unter Anleitung der Schauspielerin Kerstin Wentzek.

Termine 2018 /2018

Die Ausbildung umfasst 7-8 Sonnabende jeweils von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr.

15. September

20. Oktober

17. November

19. Januar

Alle nachfolgenden Termine können mit der Gruppe abgesprochen werden.

Ort

Gemeindesaal der Kirchengemeinde St. Katharinen in Brandenburg,

Katharinenkirchplatz 2

14776 Brandenburg / Havel

Auszug aus den Richtlinien für den Lektorendienst in der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg

Vom 6. April 2001

§ 3 Die Aufgaben der Lektorin und des Lektors

1) 1 Die Lektorin oder der Lektor leitet Gottesdienste nach der in der Gemeinde gültigen Gottesdienstordnung. 2 Für die Predigt werden geeignete Predigtvorlagen verwendet. 3 Dabei können Änderungen an den Vorlagen vorgenommen werden, um sie im Zuspruch und Anspruch der konkreten Gemeinde verständlich zu machen.

2) 1 Zur Gestaltung des Gottesdienstes gehört auch die sorgfältige Vorbereitung der Gebete, die Dank, Bitte, Fürbitte und weitere Anliegen vor Gott bringen. 2 Die Gebete sollen passend zu dem jeweiligen Gottesdienst gewählt werden. 3 An vorformulierten Gebeten können die Lektorinnen und Lektoren Konkretisierungen, Ergänzungen und Änderungen vornehmen.

3) 1 Bei der Austeilung des Heiligen Abendmahls soll die Lektorin oder der Lektor helfend beteiligt werden. 2 Darauf aufbauend kann die Superintendentin oder der Superintendent in Absprache mit dem jeweiligen Gemeindekirchenrat die Lektorin oder den Lektor in Ausnahmefällen mit der Leitung der Feier des Heiligen Abendmahles beauftragen. 3 In diesem Fall sollen die Superintendentin oder der Superintendent oder von ihnen beauftragte Ordinierte die Lektorinnen und Lektoren auf diese Tätigkeit vorbereiten.

4) 1 Die Lektorin oder der Lektor kann im Einzelfall auch mit anderen Aufgaben im Verkündigungsdienst der Gemeinde beauftragt werden. 2 Voraussetzung dafür ist eine besondere Anleitung oder Fortbildung.