Jugend

Internationaler Jugendaustausch

Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht in Brandenburg (Havel) und Umgebung Gastfamilien für 25 Schülerinnen und Schüler aus der Türkei. Die Jugendlichenim Alter von 15 bis 17 Jahren leben vom 26. Januar (späten Nachmittag) bis 2. Februar 2018 (frühen Nachmittag) in Gastfamilien und besuchen eine deutsche Schule vor Ort.

Als Gastfamilie bieten Sie einer Schülerin oder einem Schüler ... 

  • Unterkunft und Verpflegung
  • die Möglichkeit, Eindrücke vom Alltag in Deutschland zu sammeln. Es ist nicht nötig, besonderen Luxus oder ein Sightseeing-Programm zu bieten!

Als Gastfamilie erhalten Sie ... 

  • die Möglichkeit, einen jungen Menschen aus einer anderen Kultur kennenzulernen
  • ganz persönliche Eindrücke von der Türkei
  • Unterstützung von der erfahrenen Austauschorganisation YFU.

Die türkischen Austauschschüler sind Teilnehmende des Kurzaustauschprogramms "MerhabaDeutschland - Hallo Türkiye!", das YFU zusammen mit dem Goethe-Institut Ankara und der Stiftung Mercator durchführt. Alle Jugendlichen werden von der Stiftung Mercator durch Stipendien unterstützt. Viele der Jugendlichen haben neben Englisch bereits begonnen, Deutsch zu lernen. Bevor die türkischen Schülerinnen und Schüler in ihre Gastfamilien reisen, absolvieren sie ein Besuchs und Besichtigungsprogramm in Potsdam.

Weitere Informationen und Anmeldung bei Kerstin Wolf unter:www.yfu.de/merhaba-gastfamilie ⋅ wolf@yfu.de ⋅ Tel. 040 22 70 02 -41

Landesjugendversammlung

Die Landesjugendversammlung (LJV) der Evangelischen Jugend Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz (EJBO) besetzte am vergangenen Wochenende alle ihre Gremien und Ämter neu.

Als neuer Vorsitzender wurde Michi Béla Dörr aus dem Kirchenkreis Charlottenburg-Wilmersdorf gewählt. Er beginnt nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in der evangelischen Jugendverbandsar-beit diesen Oktober sein Studium der Evangelischen Theologie an der Humboldt-Universität in Berlin. Er freut sich auf die kommenden zwei Jahre: „Besonders wichtig ist mir die Einbeziehung anderer Werke und Verbände und die ökumenische Zusammenarbeit“. Ebenso betonte er, dass es ihm ein großes Anliegen sei, die EJBO weiterhin zu einem Ort zu machen, wo Jugendliche ganz sie selbst sein können und die Diversität geschätzt wird.

Ebenso wählte die Landesjugendversammlung Johann Hoika als stellvertretenden Vorsitzenden. Er hat nach einem Bundesfreiwilligendienst in einer Einrichtung für minderjährige unbegleitete Ge-flüchtete im Barnim diesen Oktober ein Studium zum Evangelischen Religionspädagogen an der Evangelischen Hochschule Berlin begonnen. „Mir liegt der Kontakt zu den Menschen in der EJBO besonders am Herzen, die noch nie etwas davon gehört haben, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt sich in der evangelischen Jugend selbst zu organisieren und ganz aktiv daran mitzuarbeiten.“

Für die Vorbereitung und Durchführung der Landesjugendversammlung wählte sie sich als Vorsit-zenden des Tagungsvorstands Steve Reichenbach. Nach seiner Ausbildung zum Staatlich Aner-kannten Erzieher leistet er einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in der Evangelischen Jugendarbeit um seine berufliche Perspektive zu festigen. „Die inhaltliche und organisatorische Gestaltung der Landesjugendversammlung ist für die EJBO sehr wichtig. Die einzelnen Ideen und Bedürfnisse der Jugendlichen zu bündeln und daraus etwas Neues zu erschaffen oder Bestehendes zu optimieren, fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Der Aspekt der Partizipation wird mich besonders bei der Auf-gabe als Vorsitzender des Tagungsvorstands begleiten.“

Neben diesen Ämtern wurden auch die Jugendkammer, der Tagungsvorstand, die Außenvertre-tungen und Beiräte neugewählt. Die Gewählten wurden am Sonntag, den 8.10.2017, von Propst Dr. Christian Stäblein und Landespfarrerin für Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit Sarah Oltmanns eingesegnet.

Die Landesjugendversammlung ist das wichtigste Gremium der EJBO und bildet die Jugendvertre-tung auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Sie vertritt die Interessen von ca. 150.000 Kindern und Jugendlichen gegenüber Landeskirche, Politik und Gesellschaft. Die Konstituierung der 4. Landesjugendversammlung fand am 6.-8.10.2017 im Haus Kreisau in Berlin-Kladow statt. Dort versammelten sich über 70 Delegierte der Kreisjugend-konvente, Werke und Verbände sowie der Konferenzen Jugendarbeit und Arbeit mit Kindern und Gäste aus anderen Landeskirchen. 

Jugendarbeit

In der Jugendarbeit des Kirchenkreises gestalten Jugendliche Freizeit, für sich und für andere. Sie machen Kirche für junge Leute lebendig. Unterstützt werden sie von einem hauptamtlichen Jugendmitarbeiter und dem Kreisjugendpfarrer. Gemeinsam setzen sie Ideen in die Tat um. Wir möchten, dass möglichst viele junge Menschen durch Jesus Christus Halt und Orientierung erfahren können. Wir möchten, dass junge Menschen Gemeinschaft erleben und lernen, dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Unser Ziel ist es aber auch, dass sie Verantwortung übernehmen lernen und neue Kontakte knüpfen können.

Ein wichtiger Punkt ist ferner, dass junge Menschen bei uns die Möglichkeit bekommen, ihre Freizeit kreativ zu gestalten. Das kannst du nicht anfassen - das kannst du aber fühlen. Bei uns reden Jugendliche über Gott und die Welt. In wahrsten Sinn des Wortes. Reden über Gott und Jesus ist nicht Geschwafel. Gott hält zu uns. Davon erzählt die Bibel. Diese Erfahrung hilft uns, aktiv zu werden und für andere einzustehen. Und zwar mitten in der Welt. Jugendliche werden von Gott ernst genommen. Darum lassen wir das Leben nicht einfach so laufen. Darum sind die anderen uns nicht egal. Da steckt was drin - und da kommt was raus. Die Jugendarbeit des Kirchenkreises ist vielfältig. Da finden viele ihren Platz: Überzeugte, Suchende, Zweifler, Traurige, Fröhliche, Tatkräftige, Schüchterne, Spontane und und und.

Die Jugendarbeit des Kirchenkreises ist offen für alle, aber nicht beliebig. Das hat viele Köpfe - und Hand und Fuß. In der Jugendarbeit des Kirchenkreises sind viele Leute aktiv: Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter gestalten und nutzen die vielfältigen Angebote. Nicht alle Jugendlichen die mitmachen sind evangelisch. Aber sie sind neugierig genug, auch zu fragen, was es denn mit Gott auf sich hat. Und mit den Menschen. Die machen was miteinander - und mit anderen. Jugendgruppen treffen sich in Jungen Gemeinden vor Ort und unternehmen etwas miteinander.

Junge Leute sind unterwegs - auf Freizeiten, Rüsten, Fahrten, internationalen Begegnungen. Sie feiern Gottesdienste und Andachten - so holen sie den Himmel auf die Erde. Sie mischen sich ein und mischen mit - z.B. in dem Gremium der Evangelischen Jugend dem Kreisjugendkonvent, der Kreissynode, dem Landesjugendkonvent und in Jugendringen. Sie gestalten Projekte, feiern Feste, treiben Sport, ruhen sich aus.

Jugendarbeit - Thema auf der Herbstsynode 2015

07. November 2015 - es gilt das gesprochene Wort! -

Wie sind Jugendliche?

Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Tontafel der Sumerer, 3000 v Chr. )

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer. (Sokrates, 470-399 v.Chr.) –

Wenn man mich fragt, erhält man einen anderen Befund, wenn man Eltern fragt, ist es wieder anders – am besten ist es darum, Jugendliche selbst zu befragen.

1 Jugend heute
2 Jugendarbeit im Kirchenkreis
3 Ziele von Jugendarbeit – Perspektiven 

Das vollständige Referat gibt es hier.