Diakonie

Diakonie ist Kirche und Kirche ist Diakonie. Beides spricht die gleiche Sprache. Im Evangelium hören wir von der Liebe Gottes zu uns Menschen, wir erfahren sie in Gebet und Gottesdienst. Daraus erwächst die Liebe zu anderen Menschen, denen wir aufhelfen, wenn sie Hilfe brauchen. Diakonie beginnt deshalb da, wo in den Kirchengemeinden Kranke besucht werden, Traurigen zugehört wird und Weinende Trost finden. Oftmals sind es ganz kleine Dinge, die die Botschaft von Gott in eine Tat verwandeln.

Daneben gibt es aber auch die professionalisierte Diakonie. Sie entstand, als das Industriezeitalter soziale Probleme hervorbrachte, die nicht mehr durch Ehrenamtliche zu lösen waren, als ganze Bevölkerungsteile zu verelenden drohten. Damals stemmten sich viele Menschen gegen eine Entwicklung, die den Menschen nur noch als so wertvoll ansieht, wie er arbeitet. Mit Namen wie Johann Hinrich Wichern, Friedrich von Bodelschwingh, August Hermann Francke und Johann Friedrich Oberlin verbindet sich eine Entwicklung die ihren bisherigen Höhepunkt in den Diakonischen Werken findet, die überall in Deutschland unter dem Dach der Diakonie verbunden sind. Hier wird der Grundgedanke der Diakonie gepflegt und weitergeführt. Auch in unserem Kirchenkreis begegnen sie dieser gut organisierten Form der Diakonie. Auf den nachfolgendem Link finden sie alle Informationen zu diesen.

Das Diakonische Werk im Landkreis Potsdam Mittelmark e.V.
www.dw-potsdammittelmark.de 

Diakonie im Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg - wahrnehmen, wirken, gestalten

Zu diesem Thema hat Barbara Eschen, Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.) auf der Tagung der Frühjahrssynode am 16. April 2016 ein Impulsreferat gehalten.