Diakonie

Freiwilligendienst in Berlin und Brandenburg – jetzt bewerben!

Diakonissenhaus mit freien Plätzen für FSJ und BFD ab 1. September

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin bietet ab dem 1. September 2017 wieder freie Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Berlin, Teltow, Kloster Lehnin, Potsdam, Ludwigsfelde, Werder, Beelitz, Caputh, Frankfurt (Oder), Seelow, Letschin, Lauchhammer und Luckau.

Das Angebot richtet sich an Menschen aller Altersgruppen, die sich freiwillig engagieren möchten, berufliche Orientierung suchen oder Wartezeiten bis zum nächsten Lebensabschnitt überbrücken wollen. FSJ und BFD sind vor allem ein Bildungsjahr, denn sie geben den Freiwilligen vielfältige Gelegenheit, sich auszuprobieren und weiterzuentwickeln.

FSJ und BDF können im Diakonissenhaus im Gesundheitswesen, der Alten- und Behindertenhilfe sowie im Bildungsbereich geleistet werden. Zu den Einsatzstellen gehören Altenpflegeeinrichtungen, Hospize, Krankenhäuser, Kitas, eine Grund- und eine Förderschule sowie Wohnstätten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Die Freiwilligen unterstützen in der Pflege und Betreuung, wirken mit bei pädagogischen Angeboten und Freizeitgestaltung oder helfen im hauswirtschaftlichen Bereich. Erfahrene Fachkräfte leiten die Freiwilligen an und begleiten sie während ihrer gesamten Dienstzeit.

FSJ und BFD dauern in der Regel 12 Monate. Anders als das Freiwillige Soziale Jahr kann der Bundesfreiwilligendienst auch von über 27-Jährigen geleistet werden. Zum Freiwilligendienst gehören neben der Tätigkeit in der Einsatzstelle Seminartage, die der Fortbildung und Praxisreflexion dienen. Die Freiwilligen erhalten ein monatliches Taschengeld von 300 Euro sowie freie Verpflegung während der Arbeitszeit.

Weitere Informationen rund um das FSJ und den BFD am Diakonissenhaus gibt es im Internet unter www.diakonissenhaus.de/freiwilligendienste.

Kontakt:

Damaris Werner ⋅ Referentin Freiwilligendienste ⋅ Lichterfelder Allee 45 ⋅ 14513 Teltow ⋅ Telefon: 03328 - 433 518 ⋅ E-Mail

Katharina Telschow-Dürr ⋅ Referentin Freiwilligendienste ⋅ Lichterfelder Allee  45 ⋅ 14513 Teltow ⋅ Telefon: 03328 - 433 517 ⋅E-Mail 

Iris Göken ⋅ Referentin Freiwilligendienste ⋅ Lichterfelder Allee 45 ⋅ 14513 Teltow ⋅ Telefon: 03328 - 433 515 E-Mail

 

 

Diakonie ist Kirche und Kirche ist Diakonie. Beides spricht die gleiche Sprache. Im Evangelium hören wir von der Liebe Gottes zu uns Menschen, wir erfahren sie in Gebet und Gottesdienst. Daraus erwächst die Liebe zu anderen Menschen, denen wir aufhelfen, wenn sie Hilfe brauchen. Diakonie beginnt deshalb da, wo in den Kirchengemeinden Kranke besucht werden, Traurigen zugehört wird und Weinende Trost finden. Oftmals sind es ganz kleine Dinge, die die Botschaft von Gott in eine Tat verwandeln.

Daneben gibt es aber auch die professionalisierte Diakonie. Sie entstand, als das Industriezeitalter soziale Probleme hervorbrachte, die nicht mehr durch Ehrenamtliche zu lösen waren, als ganze Bevölkerungsteile zu verelenden drohten. Damals stemmten sich viele Menschen gegen eine Entwicklung, die den Menschen nur noch als so wertvoll ansieht, wie er arbeitet. Mit Namen wie Johann Hinrich Wichern, Friedrich von Bodelschwingh, August Hermann Francke und Johann Friedrich Oberlin verbindet sich eine Entwicklung die ihren bisherigen Höhepunkt in den Diakonischen Werken findet, die überall in Deutschland unter dem Dach der Diakonie verbunden sind. Hier wird der Grundgedanke der Diakonie gepflegt und weitergeführt. Auch in unserem Kirchenkreis begegnen sie dieser gut organisierten Form der Diakonie. Auf den nachfolgendem Link finden sie alle Informationen zu diesen.

Das Diakonische Werk im Landkreis Potsdam Mittelmark e.V.
www.dw-potsdammittelmark.de 

Diakonie im Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg - wahrnehmen, wirken, gestalten

Zu diesem Thema hat Barbara Eschen, Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.) auf der Tagung der Frühjahrssynode am 16. April 2016 ein Impulsreferat gehalten.