in Brandenburg an der Havel

Rino Yamamoto: SOLO IL VIOLINO

  • Pressebild Rino Yamamoto (privat)

eine kleine Geschichte der Geigenmusik“ präsentieren Rino Yamamoto (Violine) und Johannes Schönherr (Moderation) am Mittwoch den 28.06. um 19:30 Uhr im historischen Ambiente der Krypta des Brandenburger Domes.

Das Konzert „SOLO IL VIOLINO“ im Rahmen der beliebten Sommermusiken spielt mit den akustischen Möglichkeiten des intimen Raumes, lotet alle Möglichkeiten des sensiblen Instruments aus und präsentiert einen beeindruckenden Querschnitt durch die Sololiteratur für Violine in den verschiedenen musikgeschichtlichen Epochen. Diese beginnt im 17. Jahrhundert und hat bis heute einen großen musikalischen Reichtum hervorgebracht, mit der deutlichen "Kompositionspause" während der Wiener Klassik. Rino Yamamoto zeichnet anhand exemplarischer Kompositionen aus vier Jahrhunderten die Entwicklung des Solo-Violinspiels nach. Sie spielt Stücke von Heinrich Ignaz Franz Biber (Passacaglia aus den Rosenkranzsonaten), Johann Sebastian Bach (Chaconne aus der d-Moll Partita, Präludium E-Dur aus der 3. Partita) und Niccolò Paganini (5. und  24. Caprice). Aber auch von dem vom Boulevard gefeierten Geigenstar Fritz Kreisler ("Recitativo und Scherzo-Caprice") und seinem Freund, dem Belgier Eugen Ysaÿe (Obsession aus der 2. Sonate, oder "Ballade"), sowie aus dem Geburtsland der Geigerin werden Stücke zu hören sein.

 

Rino Yamamoto

Die in Tokyo geborene Rino Yamamoto erhielt ihren ersten Klavierunterricht mit 5 Jahren und begann das Geigenspiel mit 6 Jahren.
1999 begann sie ihr Studium an der berühmten Tokyo National University of Fine Arts and Music ("Tōkyō Geijyutsu Daigaku") bei Prof. Kiyoshi Okayama und Prof. Takumi Kubota und bestand 2005 ihr Examen mit Bestnote im Fach Violine.
Im Jahre 2002 siedelte sie von Japan nach Deutschland über und setzte ihr Studium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Uwe-Martin Haiberg fort, um es 2008 mit einem Diplom und der Beurteilung "sehr gut" abzuschlließen.

Durch Teilnahme an Meisterkursen in Griechenland und Deutschland vervollkommnete sie ihre künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten.
Seit 1993 tritt Rino Yamamoto regelmäßig solistisch auf, vorwiegend in Japan und Deutschland. Sie zeigte ihr Können an verschiedenen Soloabenden.

2016 debütierte sie als Solistin in der Berliner Philharmonie mit dem Sinfonie Orchester Berlin unter dem Dirigat von Stanley Dodds. 2017 spielte sie bereits zum zweiten Mal eine Konzertreihe im Konzerthaus Berlin als Solistin unter dem dänischen Dirigenten  Claus Efland mit dem Filmorchester Babelsberg.

Rino Yamamoto tritt in bedeutenden Konzertsälen Deutschland und Japans auf, u.a. in der Berliner Philharmonie, Konzerthaus Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Französischer Dom, Berlin, Friedenskirche Potsdam, St. Matthäuskirche Berlin, Konzertsaal Japanische Botschaft, Musikforum Katharinenkirche Stendal, Hauptkirche St. Nikolai Hamburg, Oumi-Gakodo Tokio, Bunka-Kaikan Tokio oder im Kaisersaal Erfurt.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt auf kammermusikalischen Aufführungen in Japan und Deutschland. Dabei spielt sie als Konzertmeisterin oder als Solistin. Die Künstlerin gibt darüber hinaus regelmäßig Konzerte in Begleitung von Piano, Cembalo und Orgel.
1998 gewann Rino Yamamoto den 1. Preis beim "Klassischen Musik Wettbewerb Ostjapans", einem der wichtigsten Wettbewerbe der klassischen Musik in Japan.

 

 

Orgelkonzert mit Rainer Oster

  • Foto: Astrid Karger

Am Sonntag, 2. Juli um 19.30 Uhr eröffnet der Saarbrücker Organist Rainer Oster die diesjährige Konzertreihe in der Brandenburger St. Katharinenkirche mit einem Orgelkonzert.

Er spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger und Jan Pieterson Sweelinck.

Oster ist Pachelbel-Preisträger, er arbeitet beim Saarländischen Rundfunk, ist Juror mehrerer internationaler Musikwettbewerbe und unterrichtet das Hauptfach Orgel an der Saarbrücker Musikhochschule. Zudem ist er ein gefragter Cembalo- und Fortepianospieler. Als Organist ist Oster international tätig.

In dem Konzert werden beide Orgeln der St. Katharinenkirche erklingen.

Weiterreichende Informationen über den Künstler finden sie hier.

Musik in Kirchen – Kirchenmusik,

dieses kleine Wortspiel hat in unserer alten und schönen Stadt eine große Bedeutung und jahrhundertlange Tradition.

Wir freuen uns, Ihnen den aktuellen Konzertplan 2017 vorstellen zu können und hoffen, erneut Ihr Interesse an unserer Arbeit zu wecken. Inhaltlich erwarten Sie wiederum ein breites Spektrum verschiedenster Besetzungen und sehr unterschiedliche Stile.

Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, die Sanierung der großen Schuke-Orgel in der St. Gotthardtkirche finanziell abzusichern. Ab dem Osterfest erklingt das wertvolle Instrument wieder in altem, neuem Glanz. Die Hauptorgel der St. Katharinenkirche mit ihrer bewegten Geschichte wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Diesen Gedanken nimmt die 21. SOMMER-ORGEL-NACHT auf.

Am Dom steht in diesem Jahr der Gedanke der Wiederverwendung im Fokus des Geschehens. In vielen Konzerten (so zum Beispiel bei allen Orgelkonzerten) werden den Zuhörern Bearbeitungen begegnen. Kontrafakturen werden beim Kantatenkonzert am 15. Juli dargeboten. Johann Sebastian Bach war ein Meister in dieser Kunst. Schließlich haben wir unsere Kammermusikreihe am Dom ausgeweitet. Im Kreuzgang, in der Domaula, in der Petrikapelle oder im ältesten Teil des Domes – der Krypta – können Sie die Künste der kleinen Besetzungen bestaunen.

Im Bereich der Kirchenmusik sind wir nun drei Mitarbeitende. Suhyun Lim ist seit dem vergangenen Sommer Kirchenmusikerin in Brandenburg und hat ihren Arbeitsschwerpunkt bei dem Singen mit Kindern und beim Orgelspiel zu den verschiedensten Gelegenheiten.

Am Ende des Heftes finden Sie Informationen zu den bestehenden kirchenmusikalischen Ensembles, die sich jederzeit über weitere Mitglieder freuen!

Das kirchenmusikalische Ausbildungszentrum wendet sich an Menschen aller Altergruppen, die das Orgelspiel erlernen wollen. Informationen hierzu sind ebenfalls am Schluss des Heftes zu finden.

Wir freuen uns, Sie bei den Konzerten begrüßen zu dürfen!


Ihre

Suhyun Lim, Marcell Fladerer-Armbrecht und Fred Litwinski