Kirchenmusik

„Singet dem Herrn ein neues Lied“

heißt es in den Gottesdiensten, bei vielen Andachten, Konzerten und geselligen Anlässen, wenn die acht professionellen und über 30 ehrenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in die Tasten, zum Taktstock oder zum Blechblasinstrument greifen.

Von der Choralschola über Kinder-, Gospel-, Posaunen-, Kirchen- und Motettenchöre bis zum Oratorienchor finden Sie alle Facetten der Musica Sacra in unserem Kirchenkreis vertreten.

Stimmen Sie mit ein, im Chor, Bläserchor oder vielleicht als Orgelschüler/in, um eine der über 100 historischen und wertvollen Orgeln erklingen zu lassen, wir freuen uns auf Sie!

Pressemitteilung: Denkmalschutzsonderprogramm, Dr. Tiemann MdB

Fast 200.000 Euro für Denkmäler im Wahlkreis 60 / Dr. Dietlind Tiemann MdB: „Großer Erfolg für Niemgk, Golzow und das Milower Land“
Im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms der Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, Frau Prof. Dr. Monika Grütters MdB, werden mit politischer Unterstützung von Dr. Dietlind Tiemann MdB die Orgel der St. Johanniskirche in Niemgk, die Familiegruft Rochow in der Barockkirche Golzow sowie die Kirche zu Bützer im Milower Land umfassende finanzielle Unterstützung erfahren. Das Programm ist auf den Erhalt historischer Substanz ausgerichtet. Seit Beginn des Jahres setzte sich Dietlind Tiemann bei den entscheidenden Stellen mit Nachdruck für eine Förderung mit Bundesmitteln ein. Die Fördersummen im Detail:
Orgel St. Johanniskirche: 45.000 Euro
Familiengruft zu Rochow: 50.000 Euro
Kirche zu Bützer: 100.000 Euro
Hierzu erklärt Dr. Dietlind Tiemann MdB: „Ich freue mich außerordentlich, dass es nach dem überragenden Erfolg letztes Jahr erneut gelungen ist, Fördermittel des Denkmalschutzsonderprogramms für meinen Wahlkreis zu erhalten. Die Bewahrung von historischer Substanz ist für das Stadtbild, die Lebensqualität sowie die Tradition von Niemegk, Golzow dem Milower Land von großer Bedeutung. Die Fördermaßnahmen werden dazu in besonderem Maße beitragen. Das Engagement des Bundes zeigt, dass diese Kirchen nicht nur eine lokale und regionale Bedeutung haben, sondern für die Bundesrepublik Deutschland schützenswerte Kulturgüter des gesamten Landes sind.“
Durch die Sanierung der Kirche zu Bützer, gelegen im Landkreis Milower Land, wird es der Evangelischen Kirchengemeinde vor Ort ermöglicht, das kleine Gotteshaus an der Havel für die Menschen in Bützer und für kommende Generationen zu erhalten. Einen besonderen Wert hat die Kirche durch ihre spätgotischen Wandmalereien im Chorraum. Die Kirchengemeinde nutzt die Kirche für regelmäßige Gottesdienste und für andere Anlässe wie Lesungen und Konzerte.
Daneben wir die Gruft der Barockkirche der Evangelischen Kirchengemeinde Golzow-Planebruch wieder in einen dem Ort angemessenen Zustand versetzt. Über 150 Jahre lang bestattete hier das Adelsgeschlecht von Rochow seine Familienmitglieder. In der Gruft sind 28 wertvolle Särge des 18. bis 20. Jahrhunderts niedergelegt. Die überregionale Bedeutung der Gruft liegt neben dem bestatteten Personenkreis auch in der Form und Gestaltung der genutzten Särge, der qualitativ hochwertig bemalten Totenfahnen und den Teilen eines Tropaia. Die Gruft wurde in moderner Zeit mehrfach verwüstet, sodass der derzeitige unwürdige Zustand der Gruft ist für die Orts- und die Kirchengemeinde Golzow
sehr belastend ist. Die bewilligten Maßnahmen sichern den Erhalt der vorhandenen Substanz der Bestattungen in der Golzower Gruft.
Letztlich wird auch die Rekonstruktion der historischen Baer-Orgel in Niemegk unterstützt. Die im Jahr 1854 von Georg Wilhelm Baer erbaute Orgel der damals errichteten St. Johanneskirche ist ein Zeugnis der Übergangszeit zwischen dem spätklassizistischen Biedermeier und der beginnenden Frühromantik. Das original erhaltene, aber in die Jahre gekommene und ungepflegte Instrument wurde 1959 entstellend umgebaut und barockisiert. Die Gemeinde bemüht sich seit 1993 um eine Restaurierung der Orgel und kann durch die Gelder des Denkmalschutzförderprogramms nun den letzten Bauabschnitt realisieren.