Diakonie

Diakonie ist Kirche und Kirche ist Diakonie. Beides spricht die gleiche Sprache. Im Evangelium hören wir von der Liebe Gottes zu uns Menschen, wir erfahren sie in Gebet und Gottesdienst. Daraus erwächst die Liebe zu anderen Menschen, denen wir aufhelfen, wenn sie Hilfe brauchen. Diakonie beginnt deshalb da, wo in den Kirchengemeinden Kranke besucht werden, Traurigen zugehört wird und Weinende Trost finden. Oftmals sind es ganz kleine Dinge, die die Botschaft von Gott in eine Tat verwandeln.

Daneben gibt es aber auch die professionalisierte Diakonie. Sie entstand, als das Industriezeitalter soziale Probleme hervorbrachte, die nicht mehr durch Ehrenamtliche zu lösen waren, als ganze Bevölkerungsteile zu verelenden drohten. Damals stemmten sich viele Menschen gegen eine Entwicklung, die den Menschen nur noch als so wertvoll ansieht, wie er arbeitet. Mit Namen wie Johann Hinrich Wichern, Friedrich von Bodelschwingh, August Hermann Francke und Johann Friedrich Oberlin verbindet sich eine Entwicklung die ihren bisherigen Höhepunkt in den Diakonischen Werken findet, die überall in Deutschland unter dem Dach der Diakonie verbunden sind. Hier wird der Grundgedanke der Diakonie gepflegt und weitergeführt. Auch in unserem Kirchenkreis begegnen sie dieser gut organisierten Form der Diakonie. Auf den nachfolgendem Link finden sie alle Informationen zu diesen.

Das Diakonische Werk im Landkreis Potsdam Mittelmark e.V.
www.dw-potsdammittelmark.de 

Im neuen Jahr freiwillig durchstarten

Diakonissenhaus mit freien Plätzen für FSJ und BFD

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin hat zum 1. Februar bzw. 1. März 2019 noch freie Plätze für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) in Einrichtungen in Berlin und Brandenburg zu vergeben.

In Berlin freuen sich die Evangelischen Wohnstätten Siloah für Menschen mit geistiger Behinderung sowie die Altenpflegeeinrichtung Heinrich- und Margarete-Grüber-Haus über freiwillige Verstärkung.

In Teltow stehen noch Plätze für Freiwilligendienste in den Wohnstätten für Erwachsene mit geistiger Behinderung und in der Altenpflegeeinrichtung Haus Horeb zur Verfügung.

In Kloster Lehnin sind Freiwillige in der Altenpflegeeinrichtung Lothar-Kreyssig-Haus und im Luise-Henrietten-Hospiz höchst willkommen.

In Frankfurt (Oder) gibt es noch einen FSJ- oder BFD-Platz im Hanna-Keller-Haus, einer Wohnstätte für Menschen mit geistiger Behinderung.

In Letschin sucht die Altenpflegeeinrichtung Haus Hanna eine/n Freiwillige/n.

Und wer sich im Bereich Gesundheit engagieren möchte, kann einen Freiwilligendienst in den Krankenhäusern des Diakonissenhauses in Ludwigsfelde, Luckau, Kloster Lehnin, Frankfurt (Oder) und Seelow absolvieren.

Das Angebot richtet sich an Menschen aller Altersgruppen, die berufliche Orientierung suchen, Wartezeiten bis zum nächsten Lebensabschnitt überbrücken wollen und sich freiwillig engagieren möchten. Dabei sind ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen willkommen, die älter als 27 Jahre sind, denn anders als das Freiwillige Soziale Jahr kennt der Bundesfreiwilligendienst keine Altersgrenze nach oben.

Die Freiwilligen unterstützen etwa bei Pflege und Betreuung, wirken mit bei pädagogischen Angeboten und Freizeitgestaltung oder helfen im hauswirtschaftlichen Bereich. Erfahrene Fachkräfte leiten die Freiwilligen an und begleiten sie während ihrer gesamten Dienstzeit.

Weitere Informationen rund um das FSJ und den BFD am Diakonissenhaus gibt es im Internet unter www.diakonissenhaus.de/freiwilligendienste.

Ansprechpartnerin: Birgit Mathissen | Referentin Freiwilligendienste | Telefon: 03328 433-518 | E-Mail: birgit.mathissen@diakonissenhaus.de

mitunsleben – Diakonissenhaus an Pflege-StartUp beteiligt

Online-Plattform macht Hilfe ganz einfach

Zusammen mit 14 weiteren Trägern sozialer Dienste aus ganz Deutschland hat das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin am Montag, dem 19. November 2018 in Berlin das StartUp mitunsleben gegründet.

Gemeinsames Ziel ist es, eine Plattform zu entwickeln, die es Menschen mit Unterstützungsbedarf erleichtert, passende Hilfe zu finden und leicht in Anspruch zu nehmen. Die an mitunsleben beteiligten Sozialunternehmen reagieren damit auf das veränderte Online-Nutzungsverhalten von Interessenten und Kunden.

Die Plattform von mitunsleben soll ein bundesweites Informations- und Vermittlungsportal für soziale und pflegerische Dienstleistungen werden. Geplant ist, dass Interessenten schnell und einfach zu ihren spezifischen Wünschen passende Angebote suchen und vergleichen, die Dienstleister direkt kontaktieren und nachträglich bewerten können. Zusätzlich soll die Plattform eine persönliche Beratung rund um die Themen Pflege und Versorgung anbieten.

„Wir ergreifen die Chancen, die sich durch die Digitalisierung bieten und ergänzen diese um langjährige Erfahrungen in den Bereichen Pflege, Beratung und Begleitung“, erklärt der Kaufmännische Vorstand des Diakonissenhauses, Lutz Ausserfeld, die Gründe für die Beteiligung bei mitunsleben. „Wir warten nicht darauf, dass fertige Lösungen zur Verfügung stehen, sondern entwickeln sie mit unseren Partnern selbst. Das wird nicht risikofrei sein, es eröffnet aber auch neue Möglichkeiten in einem sich erst entwickelnden Umfeld.“

Als Geschäftsführerin der neuen Gesellschaft konnte Cornelia Röper gewonnen werden, die sich im Aufbau großer sozial orientierter online-Plattformen auskennt. Vor „mitunsleben“ hat sie die weltgrößte Fragen und Antworten Plattform für Geflüchtete aufgebaut, wofür sie vor wenigen Wochen von Bill Gates persönlich mit dem Global Goalkeeper Award ausgezeichnet wurde.

Die Plattform ist offen für weitere Anbieter von sozialen Dienstleistungen und wird voraussichtlich im Verlauf des kommenden Jahres online gehen.